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Geschichten und Gedichte Das Forum f?r eure Geschichten und Gedichte. Ver?ffentlich hier eure Werke und diskutiert ?ber andere bekannte Schreiber und Dichter!

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Alt 12.10.2006, 22:14   #16
Lazzlo
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Zitat:
Zitat von <Pr?nce>
Warum musst du ihn auch sich ?bergeben lassen?
Der arme Junge.
Ein anst?ndiger Junge sollte auch mal richtig kotzen. ^^

Zitat:
Zitat von <Pr?nce>
Ne ich finde die Formulierung ist ganz in Ordnung.

Und der Text ?berhaupt ist auch gut.
Irgendwie kommt der mir besser vor als meiner.^^
Thx. Aber ich finde deinen Text auch wirklich klasse. ^^
Was bei meinem halt anders ist, ist halt dass ich sehr viele Details reinbringe.

Zitat:
Zitat von Lord BenneX
...klopfte zun?chst zaghaft gegen das massive Holz.
Oooh, danke sch?n! Einfach perfekt. ^^ *sofort einf?g*

Zitat:
Zitat von Lord BenneX
Aber was ich noch Fragen wollte, stehst du irgendwie auf das Y ?
Das kommt so oft vor...

- Edryn-Wald
- Moyalan
- Veorya
- Narayan
...
Nat?rlich, ich bin ein richtiger Y-Fan! Y
Und gleich noch ein Verweis auf meine Lieblingsseite:
http://de.wikipedia.org/wiki/Y

Gut, jetzt mal ehrlich: Teils ist es beabsichtigt, teils Zufall.
Erstmal finde ich dass ein Y in irgendeinem Namen in einer Fantasy-Geschichte immer besser aussieht
als ein I.
Au?erdem ist es beabsichtigt, dass die Br?der Moyalan und Narayan beide ein Y in ihrem Namen haben, und au?erdem beide auf an enden.
Sowas machen Eltern einfach h?ufig. Oder sie nehmen die gleichen Anfangsbuchstaben. Z.B. beginnen die Namen meiner 4-k?pfigen Familie alle mit M. Und in meiner Stufe ist eine die hei?t Lisa L.-ihre Geschwister hei?en Lena und Lukas. xD

Aber dass es sooo viele Ys sind ist nicht direkt beabsichtigt.

So long

Lazzlo


Edit: Shit, ich seh grad dass ich ?ber 3 Posts pro Tag hab...nee, zu viel PC is auch nicht gut...
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Geändert von Lazzlo (12.10.2006 um 22:25 Uhr).
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Alt 13.10.2006, 23:51   #17
Lazzlo
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Sooo, hier ist der 4.Teil- an sich ja gar nicht so spannend, aber ich hab?s doch noch geschafft, gegen Ende das Spannungselement f?r den 5.Teil reinzubringen.

4. Abschnitt

Zitat:
Moyalan erwachte in seinem Bett, die Bettdecke bis zu den Schultern hochgezogen. Er konnte sich nicht mehr erinnern, was passiert war, nachdem er sich ?bergeben musste. Da waren nur noch Sternchen in seinem Kopf, Sterne am Firmament, Sterne vor seinen Augen, in seinem Kopf. Das erste was er jetzt wahrnahm war ein pochender Schmerz in seinem rechten Fu?. Er durchzog Moyalans ganzen K?rper und setzt ihn unter enorme Spannung. Blinzelnd ?ffnete er die Augen und setzte sich ?chzend auf. Er hatte immer noch die Kleider an, die er bei seinem Fluchtversuch getragen hatte, nur die Socken waren ihm ausgezogen worden. Anscheinend war er ohnm?chtig geworden, und sein Gro?vater hatte ihn nach Hause gebracht.
Moyalan starrte die Wand an und versuchte, seine Gedanken zu ordnen. Seine Mutter w?rde sein Verhalten nicht einmal ann?hernd so ruhig akzeptieren wie sein Gro?vater, und dessen Reaktion hatte bei ihm schon heftigste Auswirkungen gezeigt. Er schaute sich im Zimmer um. Narayans Bett war wie immer ungemacht, und auf dem Boden lagen seine Spielsachen verstreut. Normalerweise ?rgerte das Moyalan immer, doch heute war es ihm v?llig egal. Mit einem lauten Seufzer lie? er sich zur?ck in sein Bett fallen.
Ihm war nicht bewusst, wie lange er so mit halb geschlossen Augen dalag, den Blick gegen die Decke gerichtet. Seine Gro?mutter kam in das Zimmer, ein Glasfl?schchen und mehrere D?schen in den H?nden haltend und die Augenbrauen besorgt hochgezogen. Moyalan setzte sich wieder auf. Ihre treuen braunen Augen musterten ihn von Kopf bis Fu?. Dann sah sie ihm direkt in die Augen. „Du siehst furchtbar aus.“ Sie strich mit ihrem rechten Zeigefinger unter Moyalans Augen her, dann ?ber seine Nase. „Du hast richtige blaue Ringe unter den Augen. Und du bist v?llig blass im Gesicht. Eindeutig zu wenig Schlaf. Zeig mal deinen Fu? her!“
Moyalan tat wie gehei?en und schlug die Bettdecke zur Seite. Dann krempelte er sein Hosenbein ein St?ck hoch. Zwar hatte er schon registriert, dass man ihm seine Socken ausgezogen hatte, doch war er bisher noch nicht dazu gekommen, sie n?her zu begutachten. Auf der Innenseite seines Fu?es zog sich vom gro?en Zeh bis zum Fu?kn?chel ein riesiger blauer Fleck. Moyalan schloss die Augen und sog zischend Luft durch die Z?hne ein. „Das sieht nicht gut aus“, meinte seine Gro?mutter, „Du hast dir gleich mehrere Bluterg?sse zugezogen. Au?erdem ist dein Fu? beinahe durchgebrochen! Was hast du dir nur dabei gedacht, Junge?“ Sie schien keine Antwort auf diese Frage zu erwarten. Wahrscheinlich hatte sie von ihrem Mann bereits alles erfahren. Moyalan war froh, sich nicht wieder rechtfertigen zu m?ssen. Er verschr?nkte die H?nde hinter dem Kopf und lehnte sich zur?ck, w?hrend seine Gro?mutter die Wunde mit verschiedenen ?len und Heilsalben einrieb.
Sie betrieb zusammen mit Moyalans Mutter einen Laden, in dem man alles m?gliche kaufen konnte, was man f?r das allt?gliche Leben brauchte. Nebenbei war sie die Heilerin von Veorya. Sie verf?gte ?ber eine reiche Sammlung von Kr?utern und anderen Gew?chsen.
Nun wickelte sie einen Verband um Moyalans Wunde, schiente den Fu? anschlie?end und wickelte eine weitere Schicht Verband darum. „Ich hoffe das verheilt wieder richtig.“, seufzte sie, „W?rst du nicht so klug gewesen und h?ttest nach deinem missgl?ckten Ausbruchsversuch versucht, wieder in die Stadt zu gelangen, w?rst du vermutlich bald ein Kr?ppel gewesen. Der Fu? war v?llig verdreht.“ Sie entfernte den Korken, der das kleine Fl?schchen verschloss, und tr?ufelte ein paar Tropfen der darin enthaltenen Fl?ssigkeit auf einen Holzl?ffel. „Komm, mein Junge!“, meinte sie zu Moyalan, „Trink!“
Moyalan st?tzte sich auf seine Ellenbogen, ?ffnete widerwillig den Mund und schluckte die Fl?ssigkeit. Erschrocken von deren Bitterkeit sch?ttelte er sich. Seine Gro?mutter war inzwischen schon wieder dabei, ihre Sachen zusammenzusuchen. „Ab jetzt nimmst du jeden Abend einen L?ffel voll mit diesem Kr?utertrank zu dir. Auch heute Abend schon! Klar?“ „Ja, Oma.“ Moyalan war ?berrascht dass er ?berhaupt sprechen konnte. Nach den n?chtlichen Ereignissen h?tte es ihn nicht gewundert wenn er nicht einmal mehr sitzen konnte. Er bef?hlte gerade seinen Verband, als er von der Haust?r her den Klang einer vertrauten Stimme vernahm. „Ein Brief! Ein Brief von Moragar! Schau, Narayan, dein Papa denkt doch noch an dich!“
Denn hab ich noch ?ne Frage: Wahrscheinlich ist es euch schon aufgefallen; ich benutze h?ufig solche Formulierungen:

Zitat:
Da waren nur noch Sternchen in seinem Kopf, Sterne am Firmament, Sterne vor seinen Augen, in seinem Kopf.
Zitat:
Wut kochte in ihm auf, Wut auf seinen Vater, Wut auf sich selbst, Wut auf alles.
Zitat:
Tr?nen stiegen ihm in die Augen, Tr?nen der Wut, Tr?nen der Verzweiflung, Tr?nen der Angst...
St?rt euch das? Also nicht die Formulierung an sich, sondern dass es so h?ufig vorkommt.
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Danke an alle die sich meine Geschichte bis hierhin durchgelesen und bewertet haben.

So long

Lazzlo
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Geändert von Lazzlo (14.10.2006 um 22:52 Uhr).
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Alt 14.10.2006, 08:49   #18
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Also,
Dieser Teil gef?llt mir genauso gut wie die Anderen.
Sch?n geschrieben, gut ausformuliert.

Du machst auch sehr wenige sprachliche Fehler.^^

Was deine Formulierungen angeht, mir gefallen sie doch recht gut.
Und die H?ufigkeit ist auch nicht weiter schlimm.
Aber das letzte mit den "Sternen am Firmament" h?rte sich f?r mich komisch an.
Aber das ist bestimmt ansichtssache.^^


Weiter so...^^

mfg
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Alt 14.10.2006, 14:20   #19
Lazzlo
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Zitat:
Zitat von <Pr?nce>
Aber das letzte mit den "Sternen am Firmament" h?rte sich f?r mich komisch an.
Aber das ist bestimmt ansichtssache.^^
Wei? net ob es Ansichtssache ist. Klingt auch meiner Meinung nach nicht ganz astrein.
Du findest es wahrscheinlich komisch, dass er jetzt, wo er in seinem Bett liegt, noch die Sterne am Firmament sieht.

Zitat:
Da waren nur noch Sternchen in seinem Kopf, Sterne am Firmament, Sterne vor seinen Augen, in seinem Kopf.
Vielleicht isses so besser:
Zitat:
Da waren nur noch Sternchen, Sterne wie die am n?chtlichen Firmament, er sah sie vor seinen Augen, f?hlte sie in seinem Kopf.
Grad ist mir auch aufgefallen, dass ich "in seinem Kopf" zweimal erw?hnt hab.
-->Wenn ich den Satz so schreibe, kl?rt sich auch mein Problem mit den geh?uften Formulierungen.

So long

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Alt 15.10.2006, 14:07   #20
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Zitat:
Vielleicht isses so besser:
Zitat:
Da waren nur noch Sternchen, Sterne wie die am n?chtlichen Firmament, er sah sie vor seinen Augen, f?hlte sie in seinem Kopf.

Grad ist mir auch aufgefallen, dass ich "in seinem Kopf" zweimal erw?hnt hab.
-->Wenn ich den Satz so schreibe, kl?rt sich auch mein Problem mit den geh?uften Formulierungen.
Es h?rt sich nur nicht wirklich gut un und nimmt, mir zumindest, die M?glichkeit, den Satz fl?ssig zu lesen oO

lass doch das "die" daraus... das brauchts nicht ;D

Gru?

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Alt 15.10.2006, 16:08   #21
Lazzlo
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Gut, hier ist schon mal der 5.Teil. Morgen f?ngt (zumindest bei uns in NRW) die Schule wieder an. Und, was mich betrifft, auch die Zeit der Klausuren.
Wahrscheinlich werde ich dann nicht so oft dazu kommen, die Geschichte weiterzuschreiben. Ich werde dennoch probieren, vielleicht jede Woche einen neuen Teil zu schreiben. Dann habt ihr auch gen?gend Zeit zum Lesen.
Bien, et voil?!- Der...

5. Abschnitt


Zitat:
Moyalan traute seinen Ohren kaum. Sein Herz fing an, mit unwahrscheinlicher Geschwindigkeit zu pochen, sodass es ihm fast weh tat. Er wollte aufstehen und in der K?che nachsehen, um zu erfahren, was mit seinem Vater geschehen war. Doch als er sich auf die Bettkante setzte, schoss ihm das Blut in den Kopf und ihm wurde schwindelig. Sofort legte er sich wieder hin. Aus dem Wohnraum des Hauses drangen erregte Stimmen. Moyalan spitzte die Ohren, um alles genau zu verstehen. Er erkannte die Stimme von Laslon, einem Freund seines Vaters, mit dem dieser zusammen im Krieg gek?mpft hatte. Laslon lebte ebenfalls in Veorya. Er sagte so etwas wie „Soll ich...?“, dann las er laut den Brief vor:
„Liebe Niradna!
Es tut mir leid, dass ich dir erst jetzt einen Brief schreibe, doch vorher sah ich mich dazu leider nicht in der Lage. Vor etwa zwei Monaten zogen wir gegen die Armee des K?nigs in die Schlacht. In den S?mpfen von Morasia standen wir ihr gegen?ber. Wir waren dem Gegner zahlenm??ig weit unterlegen, doch im Gegensatz zu den k?niglichen Schergen waren unsere Krieger freiwillige M?nner und daher auch motivierter. Die meisten waren zudem auch kampferprobt, was man von den Soldaten des K?nigs, die h?ufig auch einfache Bauern waren, nicht behaupten konnte. Laslon hat dir ja m?glicherweise schon etwas von der Schlacht erz?hlt. Nach dem es zun?chst nach einem Gefecht zweier gleich starker Parteien aussah, stellte sich unsere Armee mit der Zeit jedoch als die widerstandsf?higere heraus und gewann langsam die Oberhand. Wir schafften es schlie?lich, unsere Gegner entweder zu vernichten, in die Flucht zu schlagen oder als Gefangene zu nehmen.
Doch ich wurde von einem Gegner sehr schwer verletzt, wurde daher nach D?r Aiben gebracht und war zun?chst in einem dortigen Siechenhaus. Doch dann lie? mich ein reicher Gesch?ftsmann zu sich bringen und bot mir an, in seinem Haus zu verweilen bis ich wieder gesund sei. Au?erdem wollte er gute ?rzte kommen lassen, die sich um meine Verletzung k?mmern sollten. Ich war nat?rlich begeistert von seinem Angebot. In einem Siechenhaus besteht immer ?u?erste Ansteckungsgefahr. Im Haus des Gesch?ftsmannes war ich einer solchen allerdings nicht ausgesetzt. Ich bin bis heute nicht dahinter gekommen, was ihn dazu verleitet haben mag, mir in seinem Haus Unterkunft zu gew?hren. Doch inzwischen zerbreche ich mir den Kopf nicht mehr dar?ber. Die Hauptsache ist, dass ich gute ?rztliche Pflege erhalte. Die Angestellten des Gesch?ftsmannes pflegen mich aufopfernd; alle sorgen sich um mich.
Doch es ist alles bei weitem nicht so rosig, wie es dir jetzt erscheinen mag. Es sieht nicht danach aus, als w?rde sich mein Zustand entscheidend bessern. Zwar geht es mir die meiste Zeit ?ber recht gut, doch hin und wieder ?berfallen mich v?llig unvermittelt starke Schmerzanf?lle. Ich habe Schlafst?rungen, Kr?mpfe und Schwei?ausbr?che. Die ?rzte k?nnen sich dieses Ph?nomen nicht erkl?ren. Es sind wirklich erstklassige ?rzte, doch sie wissen keinen Rat. Sie probieren alle m?glichen Heilmethoden an mir aus, doch nichts scheint Erfolg zu haben. Sie wissen nicht, wie sie mich heilen k?nnen. Der reiche Gesch?ftsmann, der mich hier beherbergt – ich kenne seinen Namen immer noch nicht – ist sehr besorgt um meinen Zustand. Er hat vor, mich zur?ck nach Veorya bringen zu lassen. M?glicherweise, so meint er, fehlt mir einfach meine Familie und meine Heimat.
Damit mag er zwar Recht haben, denn ich sehne mich wirklich sehr nach dir und den Kindern, und auch nach der Dorfgemeinschaft. Doch bezweifle ich, dass wirklich eine Heilungschance besteht. Auch wenn ich einmal nicht unter einem Anfall zu leiden habe, so sp?re ich dennoch hin und wieder ein seltsames Kribbeln, das durch meinen K?rper geht. Ich kann es mir nicht erkl?ren...
Dennoch freue ich mich, dass ich endlich wieder nach Hause kommen kann. Vielleicht genese ich ja doch noch. Ich hoffe, in einigen Wochen wieder bei euch zu sein.

In Liebe

Moragar “
Viel Spa? damit

So long

Lazzlo
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Geändert von Lazzlo (15.10.2006 um 20:11 Uhr).
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Alt 15.10.2006, 17:10   #22
<Pr?nce>
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Zitat:
schoss ihm das Blut in den Kopf und ihm wurde schwindelig.
Warum schie?t ihm das Blut in den Kopf wenn er sich Aufsetzt?
Ist ein bischen komisch.^^

Der Brief des Vaters wurde auch ziemlich seltsam geschrieben.
Er schildert den Kampf, als w?rde er ein Interview geben.
Wenn ich meiner Frau so etwas erz?hlen w?rde, w?rde ich das aber anders formulieren.

Manche Sachen sind auch eigendlich ?berfl?ssig.

Der Brief gef?llt mir echt nicht so gut sry.

mfg
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Alt 15.10.2006, 20:07   #23
Lazzlo
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Zitat:
Zitat von <Pr?nce>
Warum schie?t ihm das Blut in den Kopf wenn er sich Aufsetzt?
Ist ein bischen komisch.^^
An der Stelle hab ich auch ?berlegt, ob das logisch ist dass ihm das Blut in den Kopf schie?t. Mir fiel leider nix besseres ein.
Hmm...vielleicht so was in der Art:
Zitat:
Doch als er sich auf die Bettkante setzte, explodierte sein Kopf f?rmlich und ihm wurde schwindelig.
Zitat:
Zitat von <Pr?nce>
Der Brief des Vaters wurde auch ziemlich seltsam geschrieben.
Er schildert den Kampf, als w?rde er ein Interview geben.
Wenn ich meiner Frau so etwas erz?hlen w?rde, w?rde ich das aber anders formulieren.

Manche Sachen sind auch eigendlich ?berfl?ssig.

Der Brief gef?llt mir echt nicht so gut sry.
Tja, wahrscheinlich hast du Recht. Er sollte eher versuchen, alles etwas herunterzuspielen. Vielleicht lass ich die ganze "Kampfszene" einfach weg und schreib einfach dass sie den Kampf gewonnen haben, er aber verletzt wurde.
Ist wohl nicht so logisch.
Ich werd?s ?berarbeiten.

So long

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Alt 15.10.2006, 21:32   #24
Lord BenneX
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Das ganze k?nnte man aber in zweierlei Hinsicht sehen. Wenn der Brief nun f?r dein Spiel w?re, dann w?re er ungeeignet, f?r die Story ansich, sehe ich das etwas anders. So bekommt man n?mlich noch eine Menge anderer Informationen, die man sonst nie erhalten h?tte. Sicherlich k?nnte man sagen, diese sind nicht wichtig, dass kann uns aber nur der Author best?tigen und ich bin mir eigentlich sicher, dass er es absichtlich so ausf?hrlich gemacht hat, damit man den sp?teren Verlauf besser verstehen kann. z.B der reiche Mann. Der wird sicher noch eine wichtige Rolle spielen ;D Wenn nicht sogar eine Schl?sselrolle =)

Daher seh ich das jetzt nicht so wie Prince. Ich w?rde ihm nur etwas zustimmen, wenn der Brief auch so im Game erscheinen w?rde und selbst dann, k?nnte man das auch so lassen denke ich.

Was die Formuliereng ungeht mit den Blut in den Kopf schie?en, so bin ich mir ebenfalls unsicher, denn ich kenne das Gef?hl und es f?hlt sich wirklich so an, als w?rde es das tun. Aber was es genau ist, wei? ich nu auch nicht, bin kein Arzt, aber ich denke auch wenn du es so schreibst, wird man verstehen was du meinst, ich jedenfalls habe es verstanden. Zur Not kannstes ja auch so formulieren:

<...> und er wollte aufstehen, doch bei dem Versuch spielte sein Kreislauf so verr?ckt, dass er sich schnell wieder hinlegen musste. <...>

Gru?

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Geändert von Lord BenneX (15.10.2006 um 21:37 Uhr).
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Alt 17.10.2006, 22:34   #25
Lazzlo
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Zitat:
Zitat von Lord BenneX
<...> und er wollte aufstehen, doch bei dem Versuch spielte sein Kreislauf so verr?ckt, dass er sich schnell wieder hinlegen musste. <...>
Ich werd?s mir ?berlegen.
Danke an Lord BenneX f?r den ausf?hrlichen Kommentar.

Der Gesch?ftsmann kommt in meinem Spiel (noch?) gar nicht vor. Doch in dieser Geschichte werde ich ihn vermutlich noch eine Rolle spielen lassen. Bis jetzt ist das hier alles eigentlich sowieso sozusagen die Vorgeschichte meiner RPG-Story.
________________

Tja, obwohl die Schule bei mir wieder angefangen hat, hab ich dennoch schon den 6.Teil fertig. Dazu m?chte ich nochmal sagen dass ihr alle meine Texte direkt in der 1.Fassung, also v?llig un?berarbeitet vorfindet. Ich gehe den Text meistens nicht ein Mal durch bevor ich ihn hier poste. Daher kommen dann vielleicht auch solche Logik-Probleme.

6. Abschnitt


Zitat:
Moyalan wagte kaum zu atmen. Sein Vater lebte! Und er w?rde nach Hause kommen! Ein unsagbares Freudengef?hl ?berkam ihn, doch einen Moment sp?ter folgte sofort eine Welle der Ern?chterung. Sein Vater lebte, ja, aber ihm ging es allem Anschein nach nicht gut. Was mochte ihm wohl zugesto?en sein? Was war das f?r eine Verletzung, wenn sie unheilbar war? Und wer war der seltsame Gesch?ftsmann? Warum half er seinem Vater? All diese Fragen schossen ihm durch den Kopf, doch ihm fiel keine befriedigende Antwort darauf ein. Dann beschloss er allerdings, die tr?ben Gedanken zu verdr?ngen und sich dar?ber zu freuen, dass sein Vater bald zur?ckkommen w?rde. Er hatte sich also nicht umsonst Hoffnungen gemacht.
„Papa kommt nach Hause! Papa kommt nach Hause!“, drang die Stimme seines kleinen Bruders aus der K?che. „Ja, Liebling, ich freu mich ja auch!“ Moyalan merkte sofort, dass seine Mutter etwas vor Narayan verbarg. Ihre Stimme klang irgendwie unecht. „Willst du nicht rausgehen und es gleich A?mo erz?hlen?“, meinte sie. „Ja klar, Mama, ich muss sofort zu ihm und es ihm sagen! Und Iobea auch!“ Narayan flitzte aus dem Haus und schlug die T?r mit einem lauten Knall zu.
„Was meinst du dazu, Laslon?“, fragte Moyalans Mutter ernst. „Ich wei? nicht so recht, Niradna. Die ganze Sache kommt mir doch sehr suspekt vor. Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen was das f?r eine seltsame Krankheit sein k?nnte. Und eine Krankheit ist es, denn mit der anf?nglichen Verletzung Moragars haben diese mysteri?sen Anf?lle sicher nichts mehr zu tun. Welche Krankheit ist schon nicht heilbar? Es gibt so gute ?rzte in unserer Welt, ich kann mir nicht vorstellen dass sie eine Krankheit nicht wieder auskurieren k?nnen. Und ich denke schon, dass die ?rzte, die dieser geheimnisvolle Gesch?ftsmann bereit gestellt hat, ihr Handwerk verstehen.“ „Dann glaubst du also nicht, dass dieser Gesch?ftsmann vielleicht die Absicht hegt, Moragar mit Hilfe dieser ?rzte zu t?ten?“ „Nein, das glaube ich nicht. Er h?tte sicherlich schon viel leichtere, bequemere Wege gehabt Moragar aus dem Weg zu r?umen. Nein, ich glaube, er will ihm ernsthaft helfen. Auch wenn mir v?llig unklar ist, was er damit bezweckt. Die Reichen k?mmern sich meistens nicht um anderer Leute. Dieser Gesch?ftsmann verfolgt ein Ziel, doch wir k?nnen nicht einmal ahnen welches. Es n?tzt uns nichts, jetzt dar?ber Spekulationen anzustellen. Die Hauptsache ist, dass Moragar wieder nach Hause kommt.“ „Glaubst du, er kommt sicher hier an?“, fragte Niradna ?ngstlich. „Ich denke schon.“ Laslon wirkte ganz ruhig. „Dieser Gesch?ftsmann hat schon so viel f?r ihn getan, da wird er auch nicht zulassen dass man Moragar auf der Reise nach Veorya ?berf?llt oder gar t?tet. Ich denke er wird mindestens einen kampferprobten Mann mitschicken. Dein Mann wird sicher hier ankommen.“ Niradna schien erleichtert. „Ich vertraue deinem Urteil, Laslon. Mein Mann h?tte dir alles anvertraut. Du bist zwar noch jung, aber f?r dein Alter ausgesprochen klug und weise. Doch trotz alledem beunruhigt mich weiterhin diese Krankheit.“ Sie schwieg. Eine ganze Minute lang vernahm Moyalan kein einziges Ger?usch aus der K?che. „Glaubst du, es besteht eine Heilungschance, wenn Moragar wieder hier ist?“, fragte sie dann. „Um ehrlich zu sein: Ich wei? es nicht“, entgegnete Laslon, „Moragar scheint selbst nicht so ?berzeugt von der Sache zu sein. Doch ich denke dass ihm die frische Seeluft und vor allem das Zusammensein mit seiner Familie und seinen Bekannten ihm wieder neue Kraft geben wird. Die Zukunft ist ungewiss. Wir werden schon sehen was kommt.“
Gut, der n?chste Teil kommt allerfr?hestens Freitag. Vorher werde ich vermutlich keine Zeit finden um weiterzuschreiben.

So long

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Gef?llt mir wieder sehr gut^^

Au?er an dieser Stelle, wo du dreimal "?rzte" benutzt:
Zitat:
Es gibt so gute ?rzte in unserer Welt, ich kann mir nicht vorstellen dass sie eine Krankheit nicht wieder auskurieren k?nnen. Und ich denke schon, dass die ?rzte, die dieser geheimnisvolle Gesch?ftsmann bereit gestellt hat, ihr Handwerk verstehen.“ „Dann glaubst du also nicht, dass dieser Gesch?ftsmann vielleicht die Absicht hegt, Moragar mit Hilfe dieser ?rzte zu t?ten?
Aber abgesehen von diesem kleinen Fehler ist der Text gut.

Edit:Oh und in diesem Abschnitt benutzt du auch zweimal Gesch?ftsmann.
mfg
<P>
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Alt 30.10.2006, 16:25   #27
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Standard AW: Fountain of Life

Sooo, ich hatte eine etwas unkreative Phase, aber nun geht es weiter...
Endlich sind auch mal Gedanken drin. ;P


7. Abschnitt

Zitat:
Moyalan hatte die ganze Zeit ?ber mit gespitzten Ohren in seinem Bett gelegen und das Gespr?ch mit Spannung verfolgt. Die Sache behagte ihm immer weniger. Selbst Laslon, der ein lebensfroher und normalerweise sehr optimistischer Zeitgenosse war, schien nicht ganz sicher, was den Zustand von Moyalans Vater anbelangte. Er legte die H?nde hinter dem Kopf zusammen und schloss seine Augen. Er h?rte, wie sich Laslon von Niradna verabschiedete, zur T?r hinausging und die T?r hinter sich schloss.
Sie schien noch einiges in der K?che herumzur?umen, dann schritt sie in Richtung Moyalans Zimmer. Schnell zog dieser die Arme hinter dem Kopf weg und tat so, als schliefe er. Er drehte sich auf die Seite und war bem?ht, gleichm??ig zu atmen. Seine Mutter betrat das Zimmer, warf einen fl?chtigen Blick auf ihren scheinbar schlafenden Sohn, dann machte sie sich daran, Narayans Bett zu machen. Sie drehte sich um und schaute noch einmal in Moyalans Richtung. „Ach, komm, Moyalan, lass diese Spielchen. Daf?r bist du wohl schon etwas zu alt!“ Auch wenn er damit h?tte rechnen k?nnen, zuckte Moyalan zusammen. Seine Mutter hatte bisher noch jedes Mal bemerkt, wenn er nur vorgab zu schlafen. Er schlug die Augen auf und drehte sich auf den R?cken, schaute seine Mutter jedoch nicht an, denn er sp?rte ihren stechenden Blick.
„Das war ganz sch?n un?berlegt, junger Mann“, begann seine Mutter, „Du h?ttest dir s?mtliche Knochen brechen k?nnen.“ Sie machte eine l?ngere Pause. Doch dann konnte sie nicht mehr an sich halten. „Warum hast du das getan?“, polterte sie los, „Wieso hast du versucht abzuhauen? Was meinst du welche Sorgen ich mir gemacht h?tte! Und welche ich mir immer noch mache deinetwegen! Du h?ttest sterben k?nnen da drau?en! Eigentlich muss ich sogar froh dar?ber sein, dass du dir den Fu? gebrochen hast. Wie h?ttest du mir so etwas nur antun k?nnen? Ich verstehe dich einfach nicht, Junge! Du kannst deinem Vater nicht helfen! Du wusstest doch nicht einmal wo er ist! Deine Chance ihn zu finden war gleich null!“
Niradnas Kopf war hochrot. Sie holte h?rbar Luft und m??igte ihren Tonfall dann. „Hast du mitbekommen, wie Laslon den Brief vorgelesen hat?“ „Ja“, sagte Moyalan leise. Seine Mutter hatte sich inzwischen wieder etwas beruhigt. „Gut“, meinte sie, „Dann brauche ich dir das ja schon mal nicht mehr erz?hlen. Wie du wahrscheinlich mitbekommen hast, ist dein Vater schon auf dem Weg nach Hause. Was w?re denn nun passiert, wenn du tats?chlich weggelaufen w?rst? Vielleicht h?tten wir dich nie wieder gesehen, weil du auf der Suche nach ihm das ganze Land durchstreifst und nicht einmal im Traum daran denkst, wieder nach Hause zu kommen! M?glicherweise stirbt dein Vater. Ich hoffe es zwar nicht, aber ich gebe zu, ich habe schon daran gedacht.“ Sie schwieg einen Augenblick betreten und fuhr dann fort: „Er h?tte dich dann wom?glich nie mehr gesehen.“ Moyalan krallte sich mit seinen H?nden an seiner Bettdecke fest. Immer mehr wurde ihm bewusst, was er da versucht hatte.
‚Wahrscheinlich hat sie Recht. Es war von Anfang an v?llig aussichtslos.’, dachte er. Und trotzdem wurde er das Gef?hl nicht los, ungerecht behandelt zu werden. 'War es denn falsch, seinen Vater suchen zu wollen? War es falsch, Lebensmittel zu klauen, wenn man sie so dringend ben?tigte? Wer w?rde denn nicht seinen Vater suchen gehen, wenn dieser in Lebensgefahr schweben konnte? Was war daran nur verkehrt?'
Seine Mutter verlie? das Zimmer und schloss die T?r hinter sich. Moyalan lag noch lange seinen Gedanken nachh?ngend in seinem Bett, bis er schlie?lich dar?ber einschlief.

Dann werde ich in einem der vorigen Abschnitte noch etwas verbessern (jetzt leider keine Zeit dazu):
Zitat:
Zwar hatte er schon registriert, dass man ihm seine Socken ausgezogen hatte, doch war er bisher noch nicht dazu gekommen, seine F??e (statt sie) n?her zu begutachten. Auf der Innenseite seines rechten (erg?nzt) Fu?es...
Zitat:
Er verschr?nkte die Arme (statt H?nde) hinter dem Kopf...
Hoffe auf rege Kritik (und nat?rlich auch Lob ^^)

So long

Lazzlo
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the punishments that we should like, but are unable, to inflict upon our enemies."

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Geändert von Lazzlo (17.11.2006 um 23:29 Uhr).
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Alt 30.10.2006, 16:38   #28
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Wieder ein sehr sch?nes St?ck Geschriebenes.
Ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen:
Zitat:
Er legte die H?nde hinter dem Kopf zusammen und schloss seine Augen. Er h?rte, wie sich Laslon von Niradna verabschiedete, zur T?r hinausging und die T?r hinter sich schloss.
sry das ich so ausf?hrlich bin aber einerseits mag ich es nicht wenn man zweimal hintereinander das gleiche Wort am Anfang des Satzes benutzt, wenngleich mir das auch passiert, zum Anderen denke ich, das man wenn man bei dir nichjt alle Kleinigkeiten sucht, nicht so viele Fehler findet.^^

Zitat:
Seine Mutter hatte bisher noch jedes Mal bemerkt, wenn er nur vorgab zu schlafen. Er schlug die Augen auf und drehte sich auf den R?cken, schaute seine Mutter jedoch nicht an, denn er sp?rte ihren stechenden Blick.
Hier h?tte man "ihr" statt Mutter beutzen k?nnen.

sonst aber sehr gut und ausf?hrlich geschrieben.

mfg
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Alt 30.10.2006, 18:49   #29
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Ich kann leider nicht so viel dazu sagen. Ist wieder eine sch?ne Textpassage und ist denke so OK. Wobei die Mutter f?r meinen Geschmack ein bisschen zu hart r?ber kommt. Ich glaube keine Mutter w?rde den Sohn so zur Sau machen ;P Und vermutlich schon garnicht, wenn sie rade ganz andere Sorgen hat ;D

Gru?

Lordy
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Alt 30.10.2006, 19:18   #30
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Also ich k?nnte mir die w?tende Mutter ziemlich gut vorstellen.
?u?erlich w?rde sie bestimmt Wut zeigen, doch innerlich, macht sie sich auch Sorgen.
Aber das sie ihn zusammenschei*t kann durchaus sein.

Man muss auch die Zeit bedenken, in der die Geschichte spielt.
Da herschten noch raue Sitten

mfg
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